Der Westfale an sich und der Gütersloher im Speziellen
Gestatten, Schnottenpatt!
Viele werden erst eine Suchmaschine bemühen müssen, um die Begrifflichkeiten der hier verwendeten „Fremdwörter” verstehen zu können. Nun, ich will nicht zu weit ausholen, aber als Bewohner eines kleinen Städtchens mit Firmensitz global aufgestellter Unternehmen sollte zumindest Gütersloh vielen ein Begriff sein. Alle anderen Begriffe werde ich nach und nach versuchen zu erklären.
Der Gütersloher
Was sind das nur für Menschen die hier leben und eine besondere Sprache besitzen die nicht jeder verstehen kann?
Um den Gütersloher überhaupt erst einmal ansatzweise verstehen zu können, müssen wir hier aber erst auf zwei elementare Punkte des Sprachgebrauchs hinweisen. Die Gütersloher Grundsätzlichkeit sozusagen.
- Man kommt nicht „her” sondern „wech”.
- Wörter haben in Gütersloh kein „g” sondern „ch”. Ausnahmen gibt es fast keine.
Die Liebeserklärung zum ch
Die Lieblingswörter eines Güterslohers sind Jochurt und Schlachanfallsahne. Warum das so ist? Keine Ahnung, hat sich bewährt und wird nicht mehr cheändert.
Schnottenpatt
Wenn wir als Kinder unsere Großeltern geärgert hatten, wurden wir als „Schnottenpatt” bezeichnet. Für uns stellte sich nicht die Frage zur Übersetzung, uns war es sofort klar was damit gemeint ist.
Ein „Schnottenpatt” ist ein frecher kleiner Junge. So einfach ist das!
Hi schnottenpatt,
ich bin schon sehr gespannt auf Deinen Blog!
Hallo Hal_9000,
ich werde mir Mühe geben!
Schnottenpatt ist kein kleiner frecher Junge, sondern der grüne Rotzstreifen, der sich in manchen Lebenssituationen unter den Nase auf der Oberlippe befindet. Alternativ kann sich der Schnottenpatt auch auf dem Pullover zwischen Ellbogen und Handgelenk befinden, wenn man den Pullover mangels Taschentuch zum entfernen des Nasenschnottenpatts benutzt hat.
Ich hoffe geholfen zu haben.
Lege
@Lege
Danke für die Übersetzung. *lach*
Hi …
ich wusste gar nicht, das Du einen eigenen Blog hast … bin gespannt …
LG, Alexx